50 Tage The Miracle Morning

Von Jan Reichenbach | Allgemein

50 Tage The Miracle Moning - Fotoquelle: StockUnlimited.com - ID: 1674704

Nach 50 Tagen Anwendung vom Morgenritual „The Miracle Morning“ möchte ich heute meine persönlichen bisher gemachten Erfahrungen dazu beschreiben. Natürlich erkläre ich nochmals kurz, was es mit dem „The Miracle Morning“ auf sich hat und wie alltagstauglich das Ganze ist.

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Was ist das „The Miracle Morning“?

Es handelt sich dabei um ein Morgenritual von dem Amerikaner Hal Elrod, was mittlerweile auf der ganzen Welt sehr populär ist und von Menschen auch aus Deutschland angewendet wird. Elrod nutzt für das Morgenritual sogenannte SAVERS zu deutsch Lebensretter.

Die SAVERS sind:

  • S = Silence
  • A = Affirmations
  • V = Visualisations
  • E = Exercise
  • R = Reading
  • S = Scribing

Einen ausführlichen Artikel zu dem Konzept, was sich dahinter verbirgt, habe ich hier beschrieben:

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Heute soll es mehr darum gehen, welche Erfahrungen ich nach 50 Tagen Anwendung von „The Miracle Morning“ gemacht habe und vor allem was es mir bringt.

Meine fünf persönlichen Vorteile, die ich aus dem „The Miracle Morning“ ziehe, sind vor allem:

  • Achtsamkeit: Ich achte mehr auf meine Körpersignale z.B. Erschöpfung, Gereiztheit etc.
  • Ausgeglichenheit: Ich habe meine 5 Säulen des Erfolgs in mein Morgenritual integriert
  • Lebensenergie: Ich schaffe mehr an einem Tag, da ich jetzt viel bewusster meinen Tag plane und Prioritäten setze.
  • Motivation: Durch das 6-Minuten-Tagebuch, welches ich innerhalb des Morgenrituals nutze, motiviere ich mich in 3 Minuten für den Tag.
  • Umsetzung von Lebenszielen: Ich nutze einen Teil der Zeit für das Schreiben meines zweiten Buches und auch Ideen spinnen für min Nebengewerbe.

Drei Herausforderungen bei der Anwendung von „The Miracle Morning“ sind:

  • Es erfordert sehr viel Selbstdisziplin und vor allem Durchhaltevermögen.
  • Man muss es individuell auf seinen Alltag anpassen und auch ein wenig damit experimentieren. D.h. man muss die Zeit dafür fest einplanen, sonst wird es nicht zur Gewohnheit.
  • Wenn man zu wenig geschlafen hat, krank ist oder auch wenn man bei Freunden und Verwandten übernachtet ist es nicht immer einfach das Morgenritual durchzuziehen.

Hat sich die Methode „The Miracle Morning“ im Alltag bewährt?

Ja, absolut! Es ist voll integrierbar in meinen Alltag und das auch am Wochenende. Meine Frau ist von Montag bis Donnerstag auf Projekt. D.h. Montag bis Donnerstag bringe ich meine Tochter zum Kindergarten. Unsere Kinderbetreuerin holt unsere Tochter vom Kindergarten ab und fährt sie zweimal die Woche zum Turnen am Abend. An den Turnabenden hole ich unsere Tochter am Abend nach Dienstschluss ab und an den anderen beiden Abenden bin ich ab 19 Uhr zuhause und kümmere mich dann um unsere Tochter.

Wann stehe ich jeden Tag auf?

Gymnastik ein fester Bestandteil meines Morgenrituals - Fotoquelle: StockUnlimited.com -
ID: 1704314
Gymnastik ein fester Bestandteil meines Morgenrituals – Fotoquelle: StockUnlimited.com –
ID: 1704314

Unter der Woche stehe ich um 5:15 Uhr auf und widme mich dann eine Stunde um mein persönliches „The Miracle Morning“. Am Wochenende ist es natürlich viel entspannter und ich stehe erst um 7 Uhr auf und widme mich voll und ganz dem „The Miracle Morning“. Das kann ich machen, da sich meine Frau in dieser Zeit um unsere Tochter kümmert.

Ich nutze alle SAVERS!

Ich nutze alle sechs SAVERS (=Lebensretter), aber ich gewichte diese unterschiedlich und wende auch nicht immer alle täglich an. Wie mein Morgenritual im Detail ausschaut, darauf gehe ich in meinem nächsten Motivationsbuch genau ein, welches voraussichtlich Ende dieses Jahres erscheint.

Und was passiert nach dem Morgenritual?

Dann beginnt der Alltag. Bei mir bedeutet das: Nach dem Morgenritual gehe ich duschen, bereite das Frühstück vor und wecke meine Tochter und frühstücke mit dieser. Dann mache ich ihr noch die Haare und sie zieht sich um und putzt noch die Zähne. Dann bringe ich sie in den Kindergarten und ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und U-Bahn) zum Büro.

Und was ist, wenn ich krank bin?

Klar, dann gestalte ich mein „The Miracle Morning“ anders. Natürlich ist das auch abhängig vom Schweregrad der Krankheit. Bisher bin ich vor schlimmen Krankheiten in dieser Zeit (50 Tage) verschont geblieben. Als ich eine Magen-Darm-Virus-Infektion hatte, habe ich natürlich ausgeschlafen, soweit das eben neben Kind möglich war. Dann habe ich natürlich viel Zeit mit dem Schreiben auf dem Klo verbracht. D.h. ich habe viel Notizen handschriftlich in mein Motivationstagebuch sitzend auf der Kloschüssel geschriebenJ. Wegen meiner Schlappheit und Mattheit an diesen drei Krankheitstagen habe ich natürlich auf mein Sportprogramm weitestgehend verzichtet – keine „Bauch Crunches“ und Liegestützen. Rückengymnastik habe ich trotzdem gemacht, um Hexenschüssen wegen dem vielen Liegen vorzubeugen.

Fazit

Damit das „The Miracle Morning” zu einem festen Bestandteil deines Lebens und es zu einer Gewohnheit wird, muss du es konsequent durchziehen ähnlich wie beim Sport. D.h. heißt aber nicht, dass du es stur 1:1 wie der Autor Hal Elrod oder wie ich umsetzen solltest. Nein, ganz im Gegenteil! Wie auch sonst im Leben, musst du es auf dein eigenes Leben anpassen. Nicht nur du, sondern auch deine Familie muss damit klarkommen. Und wenn du krank bist, dann verzichtest du darauf oder passt es eben – wie ich oben beschrieben habe – an. Wichtig ist nur, dass die Ausnahme nicht zur Regel wird. D.h. wenn du aus guten Gründen es mal nicht anwendest, geht die Welt auch nicht davon unter. Am nächsten Tag musst du es aber wieder durchziehen und an den darauffolgenden Tagen auch, wenn du die Vorteile dauerhaft daraus nutzen möchtest. Und wenn dir eine Stunde zu viel deiner Lebenszeit fürs Morgenritual ist, dann fang eben klein mit 5 Minuten an und steigere es nach Belieben.

Und schon losgelegt?

Schreibe mir bitte deine Erfahrungen als Kommentar! Wie überwindest du deinen inneren Schweinehund? Und wenn dir der Artikel gefällt, teile diesen auch in deinen sozialen Netzwerken. Besten Dank!

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(2) Kommentare

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Barbara

Herzlichen Glückwunsch für die ersten 50 Tage! Ich finde es inspirierend zu sehen, dass es eben nicht nur kurzfristige Euphorie ist, sondern im Alltag klappen kann.

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    topsecret

    Vielen Dank Barbara! Ich kann es nur weiterempfehlen, da ich dadurch eine Wahnsinnsenergie habe, es eine Menge Spaß macht und ich es auch nicht mehr missen möchte – morgen sind es bereits 70 Tage.

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