Monatsarchive: Juni 2019

Buchkritik The Miracle Equation - Fotoquelle: StockUnlimited.com - ID: 1669970

Buchbesprechung The Miracle Equation

Von Jan Reichenbach | Allgemein , Buch , Buchbesprechung , Buchkritik

Heute stelle ich dir das Fortsetzungsbuch von Hal Elrod vor: The Miracle Equation – The Two Decisions That Move Your Biggest Goals from Possible, to Probable, to Inevitable: from the author of The Miracle Morning (English Edition). Das Buch ist derzeit nur auf Englisch verfügbar. Leider war das Marketing für das Buch besser als der Inhalt. Warum ich so enttäuscht bin von diesem Buch, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Hier ein Auszug aus dem Werbetext, der wirklich sehr gut aufbereitet ist:

…The Miracle Equation is that formula, and it consists of only two decisions that guarantee astonishing levels of success and fulfillment: Unwavering Faith and Extraordinary Effort. By establishing and maintaining unwavering faith that you can achieve anything you desire, and then putting inextraordinary effort until you do, your success is inevitable. Using the same strategy as the world’s top achievers, you’ll create results beyond what you believe to be possible…

Quelle: Amazon.de

Leider ist das Marketing von The Miracle Equation besser als der Inhalt…

Ehrlich gesagt, bin ich vom Inhalt des Fortsetzungsbuch The Miracle Equation sehr enttäuscht. Ganz klar, dieses Buch von Hal Elrod kommt bei Weitem nicht an den Weltbestseller „The Miracle Morning“ heran und kann sich mit diesem auch nicht messen.

Nichts Neues und schon gar nicht bahnbrechend

Ich finde es nicht sonderlich bahnbrechend und neu, was Hal Elrod dieses Mal beschreibt. Natürlich sehe ich das auch wie der Autor, das felsenfester Glaube und außerordentliche Leistung in Kombination sehr wahrscheinlich zu dauerhaftem Erfolg führen wird. Das ist auf alle Fälle erwähnenswert, aber darüber ein ganzes Buch über 256 Seiten zu schreiben finde ich nicht gut, denn ich sehe das als Grundvoraussetzung für kontinuierlichen Erfolg an. Das sagt mir schon der gesunde Menschenverstand.

Keine Meisterleistung

Es wirkt sehr stark künstlich konstruiert. Auch ein Lesefluss wollte sich bei mir nicht richtig einstellen. Um seine These zu belegen, das felsenfester Glaube und außerordentliche Leistung in Kombination sehr wahrscheinlich zu dauerhaftem Erfolg führen, übertreibt es der Autor in meinen Augen mit sogenannten Beispielen aus der Praxis und zahlreichen Wiederholungen aus The Miracle Morning. Elrod wollte damit an seinen Bestseller The Miracle Morning anknüpfen, was ihm meiner Meinung nach nicht gelungen ist. Zwar sind die Beispiele, die Elrod aufführt, meistens einleuchtend und manchmal auch anregend, aber sie begeistern mich nicht. Und genau das ist der große Unterschied zu The Miracle Morning, das mich durchwegs begeistert hat.

Falsche Erwartungshaltung geschürt

Ich gebe zu, vielleicht habe ich mir zu viel von dem neuen Buch versprochen. Andererseits hat er damit ja auch kräftig geworben. Klar, das Marketing vieler Amerikaner ist oftmals sehr gut, wie auch bei diesem Buch, aber der Inhalt ist nicht innovativ und wirkt abgedroschen. Vielleicht war ich auch zu unkritisch beim Kauf des Buches. Andererseits hat mich The Miracle Morning so sehr begeistert und war ich sehr neugierig auf das neue Buch von Hal Elrod.

Fazit

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Fotoquelle: StockUnlimited.com – Portrait of a shocked woman over colored background – ID: 1918910

Wirklich schade, dass ich dies so in aller Deutlichkeit schreiben muss: Ich gebe definitiv keine Kaufempfehlung für das Buch The Miracle Equation ab, auch wenn ihr das erste Buch noch nicht gelesen habt. Spart euch das Geld und kauft euch lieber das Original The Miracle Morning, denn das ist wirklich sehr gut. Davon bin ich absolut überzeugt und begeistert. Ich wende The Miracle Morning schon seit 68 Tagen erfolgreich an.

Hier könnt ihr das Original in deutscher Sprache bestellen!

Um was es da genau geht bei The Miracle Morning, könnt ihr hier nachlesen:

Deine Meinung ist gefragt!

Wie findest du das Buch? Welche Motivationsbücher findest du lesenswert? Vielen Dank für deine Anregungen!

Teil 3 Lernplan erstellen - Fotoquelle: StockUnlimited.com - Creative businessman writing notes on paper in office - ID: 1929856

Zehnteilige Serie zum lebenslangen Lernen – Teil 3

Von Jan Reichenbach | Allgemein , Bildung , Chance , Karriere , Lernen , Motivation

Heute geht es um das Erstellen eines Lernplans. Wer schreibt der bleibt hat mein Opa immer gesagt. Was er damit gemeint hat, erkläre ich jetzt. Der Lernplan ist der Fahrplan für dein ganz persönliches Lernziel. Du kannst das Ganze auch Projektplan nennen, wenn dir das lieber ist. Jeder Projektplan hat sogenannte Meilensteine, d.h. Zwischenziele.

Tipp 3: Erstelle deinen Lernplan und entscheide, welche Bücher und Kurse etc. du benötigst

Bisher ist aus der zehnteiligen Artikelserie Folgendes erschienen:

Was sind die Vorteile eines Lernplans?

Durch die Zwischenziele siehst du sofort, wie weit fortgeschritten das Projekt ist. Und genau darum, geht es auch beim Lernplan. Dadurch hast du einen Gesamtüberblick über dein Lernvorhaben. Und außerdem fühlt es sich gut an, wenn du etwas geschafft hast und dies in erster Linie für dich sichtbar machst. Wie detailliert du das handhabst ist Geschmackssache. Du kannst auch nur wie in der Schule einen Stundenplan erstellen. Neben dem praktischen Nutzen macht das Erstellen eines Lernplans Spaß. Probiere es einfach mal aus.

Hier mal ein Beispiel für einen Lernplan. Die Meilensteine sind fett hervorgehoben.

WocheInhalte Art Wann Status
1-2Definition
und Grundlagen
Buch 1Immer auf dem Hin-
und Heimweg zur
Arbeit
Erledigt
3-4Kurs Thema X Online1 Stunde am Abend,
wenn Kind zu Bett
gegangen ist
In Arbeit
5-8Kurs Thema Y Offline (VHS)Jeden Dienstag von 19 bis 21 Uhr, Straße, OrtIn Vorbereitung
9-12Kurs Thema Z OnlineJeden Samstag von 9-11
Uhr
In Vorbereitung

Fazit

Fotoquelle: StockUnlimited.com - ID: 1930430 - Creative businesswoman reading sticky notes on glass wall with colleague working in background at office
Fotoquelle: StockUnlimited.com – ID: 1930430 – Creative businesswoman reading sticky notes on glass wall with colleague working in background at office

Bei diesem Beispiel hast du zwei Meilensteine und eine Lernzieldauer von 12 Wochen, d.h. 3 Monaten. Dadurch machst du dein Lernziel greifbar und siehst sofort, was du dafür getan hast und was du noch tun musst.

Kommentare ausdrücklich erwünscht!

Wie findest du bisher meine Artikelserie? Auf deine Meinung freue ich mich! Teile mich bitte auch in deinen sozialen Netzwerken. Danke!

Ausblick auf Teil 4

Neben dem zeitlichen Aspekt ist natürlich auch der Kostenaspekt interessant. Deswegen widme ich mich in Teil 4 dem Kauf von Büchern und Kursen und vor allem wie du die Spreu vom Weizen trennst und du dadurch Zeit, Geld und Nerven sparst.

50 Tage The Miracle Moning - Fotoquelle: StockUnlimited.com - ID: 1674704

50 Tage The Miracle Morning

Von Jan Reichenbach | Allgemein , Buch , Buchempfehlung , Chance , Lernen , Motivation , Positive Psychologie , SAVERS , The Miracle Morning

Nach 50 Tagen Anwendung vom Morgenritual „The Miracle Morning“ möchte ich heute meine persönlichen bisher gemachten Erfahrungen dazu beschreiben. Natürlich erkläre ich nochmals kurz, was es mit dem „The Miracle Morning“ auf sich hat und wie alltagstauglich das Ganze ist.

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Was ist das „The Miracle Morning“?

Es handelt sich dabei um ein Morgenritual von dem Amerikaner Hal Elrod, was mittlerweile auf der ganzen Welt sehr populär ist und von Menschen auch aus Deutschland angewendet wird. Elrod nutzt für das Morgenritual sogenannte SAVERS zu deutsch Lebensretter.

Die SAVERS sind:

  • S = Silence
  • A = Affirmations
  • V = Visualisations
  • E = Exercise
  • R = Reading
  • S = Scribing

Einen ausführlichen Artikel zu dem Konzept, was sich dahinter verbirgt, habe ich hier beschrieben:

Artikelvorschau Lebenslange-Motivation.de

Heute soll es mehr darum gehen, welche Erfahrungen ich nach 50 Tagen Anwendung von „The Miracle Morning“ gemacht habe und vor allem was es mir bringt.

Meine fünf persönlichen Vorteile, die ich aus dem „The Miracle Morning“ ziehe, sind vor allem:

  • Achtsamkeit: Ich achte mehr auf meine Körpersignale z.B. Erschöpfung, Gereiztheit etc.
  • Ausgeglichenheit: Ich habe meine 5 Säulen des Erfolgs in mein Morgenritual integriert
  • Lebensenergie: Ich schaffe mehr an einem Tag, da ich jetzt viel bewusster meinen Tag plane und Prioritäten setze.
  • Motivation: Durch das 6-Minuten-Tagebuch, welches ich innerhalb des Morgenrituals nutze, motiviere ich mich in 3 Minuten für den Tag.
  • Umsetzung von Lebenszielen: Ich nutze einen Teil der Zeit für das Schreiben meines zweiten Buches und auch Ideen spinnen für min Nebengewerbe.

Drei Herausforderungen bei der Anwendung von „The Miracle Morning“ sind:

  • Es erfordert sehr viel Selbstdisziplin und vor allem Durchhaltevermögen.
  • Man muss es individuell auf seinen Alltag anpassen und auch ein wenig damit experimentieren. D.h. man muss die Zeit dafür fest einplanen, sonst wird es nicht zur Gewohnheit.
  • Wenn man zu wenig geschlafen hat, krank ist oder auch wenn man bei Freunden und Verwandten übernachtet ist es nicht immer einfach das Morgenritual durchzuziehen.

Hat sich die Methode „The Miracle Morning“ im Alltag bewährt?

Ja, absolut! Es ist voll integrierbar in meinen Alltag und das auch am Wochenende. Meine Frau ist von Montag bis Donnerstag auf Projekt. D.h. Montag bis Donnerstag bringe ich meine Tochter zum Kindergarten. Unsere Kinderbetreuerin holt unsere Tochter vom Kindergarten ab und fährt sie zweimal die Woche zum Turnen am Abend. An den Turnabenden hole ich unsere Tochter am Abend nach Dienstschluss ab und an den anderen beiden Abenden bin ich ab 19 Uhr zuhause und kümmere mich dann um unsere Tochter.

Wann stehe ich jeden Tag auf?

Gymnastik ein fester Bestandteil meines Morgenrituals - Fotoquelle: StockUnlimited.com -
ID: 1704314
Gymnastik ein fester Bestandteil meines Morgenrituals – Fotoquelle: StockUnlimited.com –
ID: 1704314

Unter der Woche stehe ich um 5:15 Uhr auf und widme mich dann eine Stunde um mein persönliches „The Miracle Morning“. Am Wochenende ist es natürlich viel entspannter und ich stehe erst um 7 Uhr auf und widme mich voll und ganz dem „The Miracle Morning“. Das kann ich machen, da sich meine Frau in dieser Zeit um unsere Tochter kümmert.

Ich nutze alle SAVERS!

Ich nutze alle sechs SAVERS (=Lebensretter), aber ich gewichte diese unterschiedlich und wende auch nicht immer alle täglich an. Wie mein Morgenritual im Detail ausschaut, darauf gehe ich in meinem nächsten Motivationsbuch genau ein, welches voraussichtlich Ende dieses Jahres erscheint.

Und was passiert nach dem Morgenritual?

Dann beginnt der Alltag. Bei mir bedeutet das: Nach dem Morgenritual gehe ich duschen, bereite das Frühstück vor und wecke meine Tochter und frühstücke mit dieser. Dann mache ich ihr noch die Haare und sie zieht sich um und putzt noch die Zähne. Dann bringe ich sie in den Kindergarten und ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und U-Bahn) zum Büro.

Und was ist, wenn ich krank bin?

Klar, dann gestalte ich mein „The Miracle Morning“ anders. Natürlich ist das auch abhängig vom Schweregrad der Krankheit. Bisher bin ich vor schlimmen Krankheiten in dieser Zeit (50 Tage) verschont geblieben. Als ich eine Magen-Darm-Virus-Infektion hatte, habe ich natürlich ausgeschlafen, soweit das eben neben Kind möglich war. Dann habe ich natürlich viel Zeit mit dem Schreiben auf dem Klo verbracht. D.h. ich habe viel Notizen handschriftlich in mein Motivationstagebuch sitzend auf der Kloschüssel geschriebenJ. Wegen meiner Schlappheit und Mattheit an diesen drei Krankheitstagen habe ich natürlich auf mein Sportprogramm weitestgehend verzichtet – keine „Bauch Crunches“ und Liegestützen. Rückengymnastik habe ich trotzdem gemacht, um Hexenschüssen wegen dem vielen Liegen vorzubeugen.

Fazit

Damit das „The Miracle Morning” zu einem festen Bestandteil deines Lebens und es zu einer Gewohnheit wird, muss du es konsequent durchziehen ähnlich wie beim Sport. D.h. heißt aber nicht, dass du es stur 1:1 wie der Autor Hal Elrod oder wie ich umsetzen solltest. Nein, ganz im Gegenteil! Wie auch sonst im Leben, musst du es auf dein eigenes Leben anpassen. Nicht nur du, sondern auch deine Familie muss damit klarkommen. Und wenn du krank bist, dann verzichtest du darauf oder passt es eben – wie ich oben beschrieben habe – an. Wichtig ist nur, dass die Ausnahme nicht zur Regel wird. D.h. wenn du aus guten Gründen es mal nicht anwendest, geht die Welt auch nicht davon unter. Am nächsten Tag musst du es aber wieder durchziehen und an den darauffolgenden Tagen auch, wenn du die Vorteile dauerhaft daraus nutzen möchtest. Und wenn dir eine Stunde zu viel deiner Lebenszeit fürs Morgenritual ist, dann fang eben klein mit 5 Minuten an und steigere es nach Belieben.

Und schon losgelegt?

Schreibe mir bitte deine Erfahrungen als Kommentar! Wie überwindest du deinen inneren Schweinehund? Und wenn dir der Artikel gefällt, teile diesen auch in deinen sozialen Netzwerken. Besten Dank!