Wecke den Selbststarter in dir!

Diese Frage „Was treibt mich an?“ sich immer wieder zu stellen, kann sehr hilfreich sein, um sich bewusst zu machen, was einem in der Vergangenheit geholfen hat, was einem sofort hilft, um voran zu kommen oder auch um ein Problem im Jetzt zu lösen. Im folgenden Artikel gebe ich dir zwölf Selbstmotivationstipps an die Hand, die bei mir hervorragend funktionieren.

Wecke den Selbststarter in dir! Fotoquelle: StockUnlimited.com - Businesswoman Holding Trophy - ID: 1887348
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Tipp 1: Schreibe dir deine Ziele auf!

Mir hilft es, sich seiner Ziele bewusst zu werden, indem ich sie aufschreibe. Hilfreich kann es auch sein, die Ziele SMART zu formulieren.

  • S = Spezifisch: Ziele müssen eindeutig definiert sein.
  • M = Messbar: Ziele müssen messbar sein.
  • A = Attraktiv: Die Ziele müssen für dich ansprechend bzw. erstrebenswert sein.
  • R = Realistisch: Das gesteckte Ziel muss möglich und realisierbar sein.
  • T = Terminiert: Das Ziel muss mit einem fixen Datum festgelegt werden können.

Mehr Hintergründe zu der SMART-Methode findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement)

Beispiel:

Ich möchte bis zum 31.03.2020 10 KG abgenommen haben, indem ich meine Ernährung umstelle und zweimal die Woche Sport mache.

  • Spezifisch = 10 KG abnehmen durch Ernährungsumstellung und Sport
  • Messbar = 10 KG bis zum 31.03.2020
  • Attraktiv = Ich bin wieder attraktiver für meine Frau
  • Realistisch = 1 Jahr um 10 KG abzunehmen sind realistisch
  • Terminiert = 31.03.2020

Tipp 2: Visualisiere deine Ziele!

Noch besser ist es, du visualisiert deine Ziele in Form von „Mind Maps“, Visios oder auch einem Erklär-Video. Alternativ kannst du dir dein Ziel auch als Film vorstellen, d.h. wie du beispielsweise erfolgreich beim Marathon ins Ziel (Stadion) einläufst.

Tipp 3: Fokussiere dich auf die Gegenwart, d.h. auf das Jetzt!

Die Vergangenheit ist vorüber. Diese kannst du nicht mehr ändern. Deswegen los lassen. Und die Zukunft ist noch nicht da. Wenn du dich auf den Augenblick konzentrierst, lebst du bewusster und schaffst auch mehr. Probiere es einfach mal aus. Übung macht den Meister.

Tipp 4: Inspiriere dich!

Lese themenbezogen ein Buch oder einen Fachartikel, Dokumentation/Film und schau dir an, was andere Menschen zu diesem Thema sagen. Dann kommst du leichter auf eigene Ideen. Mich inspiriert sowas.

Tipp 5: Überwinde den inneren Schweinehund und tue einfach!

Nach der Inspiration hilft es mir, einfach mit meiner Aufgabe, z.B. dem Blogartikel, zu beginnen. Wenn ich erstmal den inneren Schweinehund überwunden habe z.B. Schreib-Blockade, komme ich meistens gut in Fahrt und kann meine Arbeit, Aufgabe, Blogartikel etc. schneller erfolgreich zu Ende bringen.

Tipp 6: Treffe Gleichgesinnte!

Wenn du z.B. auf einen Halbmarathon hin trainierst, ist es auch empfehlenswert mit anderen Menschen zu laufen, um sich gegenseitig anzuspornen. Hier eignen sich besonders Lauftreffs z.B. im Büro. Gemeinsam in der Mittagspause oder nach dem Feierabend zu laufen, motiviert mich und außerdem macht es auch mehr Spaß zusammen zu laufen, denn man kann sich auch unterhalten soweit es das Laufen eben zulässt.

Tipp 7: Belohne dich!

Wenn du heute nach der Arbeit z.B. noch 30 Minuten spazieren gehst, solltest du dich belohnen. Ich schaue mir dann z.B. einen guten Film/Serie an. Oder du gehst einmal im Monat auswärts mit deiner Familie essen, wenn du zweimal regelmäßig Sport pro Woche gemacht hast. Mich motiviert das ungemein.

Tipp 8: Mache Entspannungstraining oder einen Saunagang!

Ich mache mindestens einmal die Woche 20 Minuten Entspannungstraining. Dies kann ich beispielsweise machen, wenn meine Tochter beim Turnen ist. Mit Entspannungstraining meine ich eine geführte Traumreise. Diese findest du auch beim Streaming-Dienst deiner Wahl. Alternativ gehe ich in die Sauna. Danach fühle ich mich besser und habe wieder Energie für den kommenden Tag.

Tipp 9: Seminar besuchen oder einfach weiterbilden in Eigenregie!

Nach dem Besuch eines Seminars, egal ob online oder offline,  habe ich wieder neue Impulse bekommen. Meistens bin ich danach hochmotiviert und könnte Bäume ausreisen. Oft habe ich auch einfach nur gute Ideen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für Seminare lohnen sich meistens, auch weil zudem auf Gleichgesinnte triffst zumindest bei Offline-Seminaren. Probiere es einfach aus!

Tipp 10: Fange mit deiner Lieblingsbeschäftigung an!

Ich meine damit nicht, dass du deinen Job kündigen sollst. Du solltest dir aus deinem Job eine Lieblingstätigkeit raussuchen. Wenn du gerne Prozessbilder erstellst, dann fange gleich damit an. Wenn du lieber mit Menschen sprichst, setze ein „Motivationsmeeting“ auf. Oder du schreibst ein Konzept. Klar, all das muss dir Spaß machen, sonst motiviert es dich ja nicht.

Tipp 11: Nutze Rituale!

Ich habe beispielsweise ein Morgenritual, um in die Gänge zu kommen. Beim Duschen freue ich mich schon aufs Frühstück inklusive Tasse Kaffee. Im Hintergrund lasse ich beim Frühstück Musik laufen. Wenn wir zu dritt frühstücken, darf sich jeder ein Lied (im Uhrzeigersinn) von Alexa wünschen. So bin ich hochmotiviert, wenn ich die Wohnung verlasse. Am Abend spiele ich derzeit immer ein Spiel mit meiner Tochter kurz vor dem zu Bett gehen wie z.B. Uno, Mikado, Domino. Dadurch kommt sie runter und kann leichter einschlafen. Wenn das nicht hilft, lassen wir auch eine Einschlaf-CD im Kinderzimmer laufen. Das ist das Ritual um den Kopf auszuschalten.

Tipp 12: Nutze ein Erfolgstagebuch!

Ich schreibe mir jeden Tag drei Dinge auf, die gut waren. Wenn ich dann mal einen Durchhänger habe, nehme ich mir das Buch vor und bekomme wieder gute Laune und vor allem Ideen, was wichtig ist, damit ich wieder Spaß am Leben habe.

Beispiel:

  1. Kind heute pünktlich und ohne Quengeln zum Kindergarten/Schule gebracht.
  2. Gutes Gespräch mit Kollege X zum Thema Y bei einem leckeren Mittagessen im Restaurant Z gehabt.
  3. Heute das Konzept Z fertiggestellt. Morgen versende ich es an meinen Vorgesetzten, nachdem ich es nochmals durchgelesen und für gut befunden habe.

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Ich bin schon gespannt, wie du meine 12 Tipps findest. Auf deinen Kommentar in meinem Blog freue ich mich! Natürlich kannst du den Artikel und den Trailer gerne teilen. Vielen Dank!

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